Die Geschichte des Hauses

Das Haus wurde im Jahr 1903 als "Henriettenhaus" erbaut und am 29. Januar 1904 eingeweiht. Träger war der Kieler Ortsverein der Freundinnen junger Mädchen. Im Februar 1916 schlug der Architekt Ernst Prinz eine Erweiterung vor, die jedoch nicht realisiert wurde. Am 3. September 1940 wurde das Haus zunächst an die Ev. Frauenhilfe (Landesverband Nordmark e.V. in Neumünster) und am 16. Januar 1943 an den Landesverein für Innere Mission in Schleswig-Holstein in Kiel verkauft. Am 19. Mai 1943 wurde das Dach bei einem Luftangriff zerstört. Nach dem Krieg wurde das Haus als Dienstgebäude der Ev. Luth. Landeskirche Schleswig-Holstein genutzt (Sitz des Konsistoriums) und 1949 an diese verkauft. Im Jahr 1950 wurde eine Doppelgarage errichtet (heutiger Fahrradschuppen). Ab 1957 wurde das Gebäude an die Bundesvermögensstelle vermietet. Am 25. Februar 1958 ging das Haus in den Besitz des Vereins Studentenwohnheim Körnerstraße e.V. über und wurde zu einem Wohnheim umgebaut und am 11. Mai 1958 eingeweiht. Im März 1971 folgte der Zusammenschluss des "Dietrich-Bonhoeffer-Hauses" mit dem "Kieler Kloster" und "Haus Düsternbrook" in gemeinsamer Verwaltung durch den Verein Ev. Studentenwohnheime in Kiel e.V., der auch heute noch Träger der Häuser ist. Ab Oktober 1978 begannen Umbau und Renovierungsmaßnahmen. Die offizielle Wiedereröffnung fand am 7. Juni 1979 statt. Am 16. September 1985 wurde das Haus in die Denkmalliste aufgenommen.